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JHV wählt neuen Vereinsvorstand 05.04.2012
Autor: Stefan Schwarz | Kategorie: Feuerwehrverein
Bei der Jahreshauptversammlung des Feuerwehrvereins am 2. April sorgten die Nachwahlen für den Vereinsvorstand für einigen Aufruhr. Der erste Vorsitzende (Daniel Alms) war aus privaten Gründen von seinem Amt zurückgetreten, und die dritte Beisitzerin (Nicole Nungesser) war durch einen Vereinsaustritt ebenfalls aus dem Vorstand ausgeschieden. Die scheinbare Formalie stellte sich als knifflig heraus: Zweimal wurde eine Vorschlagsliste für einen neuen ersten Vorsitzenden eröffnet, insgesamt 16 Namen gesammelt – letztlich konnte sich aber keiner der Vorgeschlagenen vorstellen, das Amt auszufüllen. Besonders bei den Jüngeren ergab sich das Problem fehlender privater Planungssicherheit, um das Amt auch zuverlässig noch vier Jahre zu besetzen. Der ein oder andere mag sich unweigerlich an die letzte JHV erinnert haben, bei der Simon Schäfer eine Verkürzung der Amtszeiten von fünf auf drei Jahre vorgeschlagen hatte, damit aber gescheitert war.

Nach einer kurzen Pause legte dann der zweite Vorsitzende, Jan Wöltjen, sein Amt nieder, um direkt im Anschluss als erster Vorsitzender zu kandidieren. Er machte vor seiner Wahl jedoch deutlich, dass bei ihm keine 100-prozentige Planungssicherheit für die nächsten vier Jahre bestünde. Dennoch wurde er mit wenigen Enthaltungen einstimmig gewählt. Als neuer zweiter Vorsitzender fand sich Simon Hasler – der ebenfalls keine 100-prozentige Planungssicherheit versprechen konnte. Mit nur einer Gegenstimme wurde auch er gewählt. Als dritter Beisitzer setzt sich nach geheimer Abstimmung Jasper Martus gegen Nina Gottmann durch.

Zuvor berichtete jedoch wie gewohnt der Vorstand aus dem vergangenen Jahr: So konnte der Verein unter anderem den alten Schlauchkraftwagen verkaufen sowie einige wichtige Anschaffungen machen. Danach folgte der Bericht des Rechners und der Kassenprüfer – es gab nichts zu beanstanden. Im Anschluss berichtete der Vorstand, dass vier Vereinsmitglieder über längere Zeit keinen Beitrag mehr bezahlt hatten. Sie reagierten auch nicht auf die wiederholten Kontaktversuche der Vorsitzenden. Schweren Herzens, aber doch einstimmig, beschloss die Versammlung darum den Ausschluss der Vier. Danach verabschiedeten die Anwesenden ebenso einstimmig die seit einem Jahr aufgeschobenen Satzungsänderungen. Eine weitere wichtige Neuerung war der fast einstimmig geänderte Mitgliedsbeitrag. Dieser beträgt zukünftig für aktive Vereinsmitglieder 24 statt 18 Euro und für passive Vereinsmitglieder 30 statt bislang 24 Euro im Jahr.

Autor: Oliver Bernasconi
Sirenenprobe am 04.04.2012 03.04.2012
Autor: Stefan Schwarz | Kategorie: Öffentlichkeitsarbeit
Am Mittwoch (04.04.2012) wird es um 10 Uhr in der Stadt Darmstadt einen Sirenenprobealarm geben. Ausgelöst wird ein Heulton von einer Minute Dauer, der im Ernstfall zum Einschalten der Rundfunkgeräte und Einstellen eines regionalen Rundfunksenders auffordert. Für die Stadt Darmstadt und den hessischen Raum sind die nachfolgenden Sender und das Rundfunk-Nachtprogramm der ARD maßgebend:

Antennenfrequenz: hr1 - 94,4 MHz, hr2 - 96,7 MHz, hr3 - 89,3 MHz, hr4 - 102,5 MHz, hr4 plus - 107,0 MHz, Radio FFH - 105,0 und 105,9 MHz.

Kabelfrequenz (nur Darmstadt und Umgebung): hr1 – 91,85 MHz, hr2 - 92,25 MHz, hr3 - 92,75 MHz, hr4 - 93,05 MHz, hr4 plus - 93,75 MHz, Radio FFH - 90,65 MHz.

Ertönt ein solches Sirenensignal außerhalb eines angekündigten Probebetriebes, ist es erforderlich, dass unverzüglich das nächstgelegene geschlossene Gebäude aufgesucht wird. Hierbei sollte man insbesondere Kindern, älteren und behinderten Menschen behilflich sein. Darüber hinaus ist es von größter Wichtigkeit, sofort alle Türen und Fenster zu schließen sowie Klima- und Lüftungsanlagen abzuschalten. Über Rundfunk- und Lautsprecherdurchsagen gibt es weitere Verhaltensmaßnahmen. Das Mithören dieser Informationen ist entscheidend, weil sich Schadensereignisse von Art und Ausmaß her ganz unterschiedlich darstellen können und deshalb auch die unterschiedlichsten Verhaltensmaßnahmen seitens der Bevölkerung erforderlich werden können. Ein Video zum Anhören dieses wichtigen Sirenensignals finden Sie in unserer Rubrik Alarmierung-Sirene.
Verlinkung auf meinestadt.de 29.02.2012
Autor: Stefan Schwarz | Kategorie: Öffentlichkeitsarbeit
Durch eine Zusammenarbeit mit meinestadt.de werde ab sofort auch dort unsere Neuigkeiten dargestellt. Der konkrete Newsfeed ist unter http://aktuell.meinestadt.de/darmstadt-wissenschaftsstadt/author/freiwilligefeuerwehrdarmstadt/ zu finden.
Unfall im Staatstheater Darmstadt 12.02.2012
Autor: Stefan Schwarz | Kategorie: Einsatzabteilung, Öffentlichkeitsarbeit
Die Wagner-Oper Rheingold im Staatstheater Darmstadt stand am Samstagabend kurz vor dem Finale, als sich ein Bühnenteil löste und zu Boden krachte. Eine mehr als acht Meter hohe und einen Meter breite Blende aus Pressspan löste sich aus der Dekoration und kippte krachend zu Boden. Die Platte zerbrach auf der Bühne und die Trümmer fielen in den Orchestergraben. Dort wurde eine 55 Jahre alte Musikerin von einem der Teile am Kopf getroffen und verletzt. Die anwesenden Feuerwehrleute (die im Rahmen des Brandsicherheitsdienstes bei jeder Vorstellung anwesend sind) ergriffen die Erstmaßnahmen und forderten weitere Einheiten zur Unterstützung an. Ein Rettungswagen brachte die leicht verletzte Frau ins Krankenhaus, wo sie noch am Abend entlassen werden konnte. Das Publikum im ausverkauften Haus reagierte geschockt auf den Zwischenfall. Die Vorstellung wurde sofort abgebrochen. Weshalb die 0,5 Zentimeter dicke Blende herabfiel, ist noch unklar. Sie stand hochkant auf der Bühne und diente als optischer Rahmen. Die Polizei hat noch am Abend die Ermittlungen aufgenommen.
Weihnachtsgeschenke verbrennen auf der Autobahn 23.12.2011
Autor: Stefan Schwarz | Kategorie: Einsätze
Ein 61 Jahre alter Lastwagenfahrer aus Suhl reagierte am Freitagmorgen (23.) kurz nach fünf Uhr umsichtig, als er bemerkte dass sein 16-Tonnen-Anhänger brannte. Er war in Richtung Süden unterwegs. Einen Kilometer hinter der Anschlussstelle Weiterstadt steuerte er das Fahrzeug sofort auf den Randstreifen und hängte die Zugmaschine ab. Kurze Zeit später brannte der Anhänger
lichterloh. Ein nachfolgender Volvo streifte die linke Betonleitwand. Dem 52 Jahre alten Fahrer aus Schweden war durch den Qualm komplett die Sicht versperrt.

Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Allerdings entstand insgesamt ein Schaden von 45.000 Euro. Der Anhänger hatte Pakete
geladen, die komplett verbrannt waren. Es ist nicht auszuschließen, dass sich darunter auch einige Weihnachtsgeschenke befanden. Die Feuerwehr hatte bis 9 Uhr zu tun, um den Brand endgültig zu löschen. Der Anhänger konnte dann abgeschleppt werden. In der Folge des Unfalls kam es zu Verkehrsbehinderungen, die aber aufgrund des fehlenden Berufsverkehrs zu keinem nennenswerten Staus führten.
ots Originaltext: Polizeipräsidium Südhessen

Die FFI war mit dem LF 16/12 und LF 10/6 auf der Autobahn um den gelöschten Anhänger auszuladen und die verbleibenden Glutnester zu löschen.
Feuer bei der TU und BMA im Baumarkt 05.12.2011
Autor: Stefan Schwarz | Kategorie: Einsätze
Brandmeldealarm im Baumarkt
Die FFI wurde zum Besetzten der Hauptwache alarmiert. Der Löschzug der Berufsfeuerwehr war bei einem Feuer in der organischen Chemie der TU Darmstadt im Einsatz. Noch bevor wir zur Unterstützung in die Petersenstraße ausrücken konnten, wurden wir per Alarmtelefon zu einem Brandmeldealarm in einen Baumarkt alarmiert. Vor Ort angekommen ging unser Gruppenführer des LF 10/6 mit dem Zugführer der Berufsfeuerwehr zur Erkundung in das Gebäude. Es stellte sich heraus, dass ein Wasserschaden den Brandmelder im ersten Geschoss ausgelöst hat. Die Feuerwehr konnte die Anlage zurückstellen und auf die Hauptwache fahren um bei weiteren Paralleleinsätzen schnell helfen zu können.

zum Einsatzbericht

Feuer bei der TU Darmstadt:

hochgeladenes BildIn einem Chemie-Labor der Technischen Universität (TU) Darmstadt hat es am Montagmorgen einen Brand gegeben. Nach Angaben der Feuerwehr entflammte die Abzugsanlage einer Werkbank in der Anorganischen Chemie. Die Brandursache ist bislang unklar. Die Mitarbeiter des Fachgebietes Anorganische Chemie hätten vorbildlich reagiert, sagte der Feuerwehr-Einsatzleiter Klaus Busecke. Mit zwei Feuerlöschern hätten sie die Flammen bekämpft, bevor sie das Gebäude verließen. Die 16 Feuerwehrleute mussten nach ihrer Ankunft nur noch nachlöschen und lüften. Personen kamen bei dem Brand nicht zu Schaden. Es traten keine giftigen Chemikalien aus. Den Schaden beziffert die Feuerwehr auf 50 000 Euro. Der hohe Wert erkläre sich zum Teil durch hohe Entsorgungskosten, sagte Busecke gegenüber „Echo Online“.

Anfang des Jahres hatte es schon einmal in den Räumen der Anorganischen Chemie gebrannt. Ende Juli brannte es in einem Labor des Fachbereichs Material- und Geowissenschaften. Busecke sieht darin aber kein Anzeichen für Fahrlässigkeit beim Experimentieren. „Das sind mehrere zehntausend Versuche pro Jahr. Wenn es doch zwei oder drei Mal brennt, ist das ein Restrisiko, das man kaum ausschließen kann.“

Bericht: echo-online.de, Foto: Roman Grösser (Echo)
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